radeln (fast) for free
10 September 2008
In Berlin, Frankfurt a. M., Stuttgart, Köln, München und Karlsruhe gibt es diese, gar nicht so schlechten, „Call a Bike“ – Angebote der Deutschen Bahn. Hier kann man sich, nach einer ausführlich erklärten Anmeldeprotzedur, recht preiswert, fast überall in der Stadt ein Fahrrad greifen und damit für einen guten Preis auf Tour gehen.
In Oslo gibts das auch. Allerdings nochmal eine Runde entspannter und nahezu kostenlos. Hier kann man sich bei Oslo-Bysykkel anmelden, 70 Kronen überweisen, was in etwa 9 Euro sind, und dann bekommt man eine Karte zugeschickt. Mit dieser Karte ist es einem dann möglich, von Ostern bis zum 1. Dezember an ca. 100 Ausleihstationen in der ganzen Stadt ein Fahrrad zu nehmen und davon zu radeln.

Das ganze funktioniert wie in der Mittweidaer Mensa. Man hält die Karte, in der ein Chip steckt, einfach vor die Säule an der Leihstation und schon sagt einem ein kleines Display, welches Rad man sich nehmen darf. Der Drahtesel wird dann entriegelt und kann einfach abhoben werden. Wenn man sein Ziel erradelt hat, setzt man das Rad auf eine Ausleihstation in der Nähe und es wird automatisch gesichert. Die Ausleihe ist somit beendet.
Das ganze kann beliebig oft wiederholt werden. Man muss das Rad nur innerhalb von drei Stunden zurückgegeben oder ausgetauscht haben.
Insgesamt zahlt der gewillte Fahrradfahrer hier, in der teuersten Stadt der Welt, also einmalig 9 Euro und kann dann eine ganze Saison lang radeln, bis der Hintern schmerzt. Wenn das kein Angebot und keine Alternative zu den weniger preiswerten öffentlichen Verkehrsmitteln ist!
Und wenn man mit dem kleinen Rad in der Stadt unterwegs ist und mal ganz genau hinschaut, fällt auf, dass es oftmals neidische Blicke gibt, von Menschen die selbst gern so einen schicken Flitzer fahren würden…

Radtortur
19 Juli 2008
Nach Dresden-Hamburg vor zwei Jahren und Hamburg-Bodensee im letzten Jahr sollte unsere diesjährige Farrad-Urlaubstour von Hamburg an die Nordspitze Dänemarks, nach Skagen, führen.

So war es geplant.
Gut, das Wetter hatte noch nicht ganz so mitgespielt, das konnte ja noch werden. Das Handy hat sich mit Wasser gefüllt. – Kaputt. Aber wozu braucht man beim Radeln im Ausland ein Telefon? Die Pedale vom Rad ist abgefallen – repariert, kein Problem. Mein Knie? Im Eimer. Auch nach einem Tag Pause gings nur 25 Kilometer gut, dann wollte es nicht mehr. So weit, so schlecht. Nach nur zweieinhalb Tagen Fahrt sind wir wieder in Hamburg angekommen.
Morgen starten wir einen neuen Versuch, dann aber mit dem Auto. Und dann kommt auch die Sonne raus!
Euch auch einen schönen Sommer, bis später.
Duathlon
27 November 2006
27.11.2006

Bei der 5. Etappe zur interregionalen Dresden -Tour 2006/2007 ging es nicht, wie sonst, allein um das Radeln. Dieses mal wurde der Wettkampf in Form eines Duathlon abgehalten. – Heißt 2 km laufen, 11 km Fahrrad fahren und zum Schluß noch einmal 2 km laufen.
Die ganze Veranstaltung fand auf dem Gelände, auf dem vor einigen Monaten noch Robbie Williams die Massen begeisterte, statt.
Als heimliche Zuschauerin des Ereignisses wurde Angela Merkel ausgemacht. Die Kanzlerin beobachtete das sportliche Treiben aus Ihrer Limousine, während sie zur Messe chaufiert wurde.
Großer Dank geht an Alexander Richter für die Ausrichtung der diesjährigen Tour.






