Oben ohne

Es ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber der Vollständigkeit wegen möchte ich hier kurz vom Spanien-/Frankreichurlaub berichten. Gemeinsam mit meinem Bruder flog ich zu Frauke nach Barcelona, von wo aus wir unsere Rundreise im gemieteten Cabriolet starteten.

Der Beginn unserer Tour führte uns weg vom Mittelmeer in die Pyrenäen. Die durch die „Tour de France“ berühmten Pässe über die Berge waren unsere ersten Highlights. Auch wenn wir diese nicht mit der Tour-üblichen Pedalkraft bewältigten, waren sie sehr beeindruckend.
Auf teilweise über 2000 Metern höhe begegnete uns, neben verspäteten Tour-de-France-Touristen, jede Menge Getier. Vom Echsen über Kühe, Pferde bis hin zu Lamas war alles dabei.

Nachdem das Wetter in den Bergen schlechter wurde, schlossen wir das Dach unseres Autos und düsten in Richtung Atlantik. In Frankreich, in der Nähe von Biarritz sahen wir dann erstmals wieder die Sonne und – viel beeindruckender – die hohen Wellen des Ozeans.

Nach einigen Nächten im Französischen ging es entlang dem Atlantik zurück nach Spanien. Im Surferparadies Zarautz fanden wir einen Zeltplatz mit traumhafter Aussicht auf das Wasser und  auf die unzähligen Wellenreiter darin.
Ein Tagesausflug führte uns von Zarautz aus nach Bilbao, der ersten spanischen Stadt, die ich erlebte, in der nicht in jeder befahrbaren Straße Autos standen, drängelten und hupten. Was wahrscheinlich aber auch daran lag, dass wir uns „Bilbo“, wie es im Baskischen heißt, an einem Sonntag anschauten.

Besonders erwähnenswert an Blibao ist natürlich das Guggenheim-Museum. Dieses ist mit Sicherheit immer einen Ausflug wert.

Natürlich waren Alex und ich, bevor wir den Atlantik wieder verließen auch einmal im selbigen baden. Leider waren die Wellen an diesem Tag nicht mehr so beeindruckend hoch wie am Tag unserer Ankunft. Stattdessen hatte es unser Stand in sich. Er war umgeben von riesigen Felswänden, die aus schiefen Schieferplatten bestanden und tief in den Atlantik ragten.

Auf der Rückreise nach Barcelona durchfuhren wir größtenteils Einöde. Unmittelbar südlich der Pyrenäen gibt es scheinbar nicht viel zusehen. Aber auch „nicht viel“ kann imposant sein. So können wir – die bisher noch nicht über Europa hinaus gekommen sind – nun behaupten, in einer Wüste gewesen zu sein. Die Bardenas Reales ist eine kleine weiße Wüste in Nordspanien. Auf der 30 Kilometer langen Schotterstraße durch dieses ehemalige Militärgebiet bekommt man mitten in Spanien das Gefühl auf einem anderen Kontinent zu stehen.

Nach der reichlichen Woche mit dem Cabriolet blieben uns zum Abschluss noch ein paar gemeinsame Tage mit Frauke in Barcelona, eine Tagestour auf den Montserrat, ein Bad im Mittelmmeer und diverse Mahlzeiten auf Fraukes eigener Terrasse.

Mehr Fotos wie immer auf meinem Flickr-Stream.

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Ein Gedanke zu “Oben ohne

  1. Ola Feli,
    schöne Bilder, die machen Sommerlaune … auch gerade jetzt. Versüßt die Arbeitspausen.
    Montserrat habe ich auch gesehen, aber nicht die Pyrenäen.

    ciao siggi

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